KDE auf Kubuntu aktualisieren

Nachdem ich den initialen Gedanken, von Kubuntu auf KDE neon zu wechseln verworfen hatte, hier eine Anleitung, wie auch unter Kubuntu eine aktueller Version von KDE zu installieren ist – bei mir ist es im Moment eine Installation von KDE 5.x unter Kubuntu 16.04.

Hierzu ist natürlich, wie so oft sonst auch, eine alternative Paketquelle notwendig:

Die folgende Abfrage einfach mit <Enter/Eingabe> abnicken und weiter gehts:

Nun sollte das Herunterladen bzw. Installieren von mehr oder weniger vielen Updates stattfinden. Anschließend kann KDE einfach installiert werden:

Nach einen Reboot sollte alles nun funktionieren.

Einblick in die Verzeichnisstruktur auf Shared-Hosting bzw. Webhosting-Präsenzen

Mal wieder ein kurzer Codeschnipsel für das Problem, dass auf Hosting-Plattformen ja nicht immer vollständig bekannt ist, in welchen Verzeichnis sich nun eine Datei befindet.
Ganz konkret geht es hier z.B. um die .htpasswd sowie .htuser oder .htgroups für einen (einfachen) Passwortschutz, die ja im besten Falle außerhalb des Zugriffs von außen etwas weiter oben in der Ordner-Hierarchie liegen sollten.

Hier ist ein kleines Stückchen php-Code, das man am besten als index.php in das zu schützende Verzeichnis legt. Als zweiter Schritt wäre diese Adresse anzusurfen (z.B. http://www.example.com/zu-schuetzender-ordner/) und die Ausgabe des Skriptes zu notieren.

Anschließend könnt Ihr ein, zwei Ordner „weiter oben“ die .htuser oder die .htgroups oder ganz prototypisch natürlich die .htpasswd etwas sicherer ablegen und verwenden.

Quelle: Die Funktion getcwd in der offiziellen Dokumentation

Orderinhalt auflisten – einfach!

Bei wiederkehrenden Backups von verschiedenen Photos, Mobiltelefone und einem Camcorder verliert man sich schon einmal im Wirrwarr der (automatisch generierten) Namen. Habe mir lange Gedanken um die Frage der Backups gemacht, insbesondere da mir ein geliebtes Programm (sdsadasdsd) aufgrund der Heterogenität der Betriebssysteme nicht überall zur Verfügung steht. Also hoste ich auf einem kleinen RaspberryPi ein WordPress und kann nun die Dateien einfach dort hineinwerfen.

Es haben sich verschiedene Möglichkeiten ergeben. Zum einen, was ich nicht wusste, mit Maus und Tastatur einfach unter Windows (bei mir Windows 7). Ein Rechts-/Kontextmenü-Klick auf einen Ordner mit gedrückter Umschalt-/Shift-Taste und schließlich Auswahl von „Eingabeaufforderung hier öffnen„. Dann kann es, wie schon seit DOS-Zeiten bekannt, weitergehen mit

dir > ordnerinhalt.txt

Hier noch zur Wiederholung/Anmerkung die Parameter zum „alten“ DOS-Befehl „dir“ in der Wikipedia.

Also, z.B. für einen Ordner und dessen Unterordner von einer SD-Karte aus einer Kamera oder einem Camcorder stammt, könnte man Folgendes eingeben:

dir /S > ordnerinhalt.txt

Alternativ habe ich auch eine Freeware gefunden, die das Ganze noch etwas komfortabler macht. „Dateilisten Schreiber“ von Stefan Trost Media. Hiermit ist es jedenfalls möglich bei den verwendeten Kameramodellen eine sinnvolle Liste mit den Items > Dateiname, Dateigröße, Erstellungsdatum (hier muss ich leider bei den bisherigen Backups das Änderungsdatum nehmen um das Aufnahmedatum zu erhalten) zu erstellen. Bei den Mobiltelefon-Backups, bzw. deren Photos und Videos funktioniert das leider (noch) nicht korrekt. Ziemlich besonders ist hier die Möglichkeit, z.B. auch noch Prüfsummen mit ins Spiel zu bringen. Das eröffnet noch weitere coole Optionen und Visionen für das Datenarchiv…

Später kann ich immer noch – händisch, da ich die Photos und Videos ohnehin „äugisch“ durchgehen muss, Tags bzw. kleine Kommentare über Inhalte, die später maschinenlesbar sind, anbringen. Die Arbeit lässt sich nur schwer automatisieren, aber die Vorarbeit ist nun viel einfacher und es kann schneller losgehen!

Ach, jetzt bin ich etwas glücklicher ob der ganzen (digitalen) Lagerhaltung. Die zwei, drei kleineren Probleme sollten sich auch noch lösen lassen.

 

Google Chrome auf Kubuntu installieren

Hinsichtlich verschiedener Plugins für eigene Serverlösungen sind leider Mozilla Firefox sowie Google Chrome in Bezug auf „fertige“ Add-Ons einen Schritt weiter als Chromium oder z. B. der von mir eigentlich neuerdings präferierte Browser Vivaldi (hier online zu finden).

Google bietet auf Ihrer Website eine Versionen seines Browsers zum Download (für verschiedene Linux-Distributionen Debian/Ubuntu/Fedora/openSUSE) an: https://www.google.com/chrome/browser/desktop/index.html

Hinter diesem Link findet sich dann jeweils eine 32/64-Bit-Version von .deb-Paketen für Debian bzw. Ubuntu (und seine Derivate) sowie .rpm-Paketen für Fedora bzw. openSUSE.

Also für Kubuntu ist das .deb-Paket auszuwählen und die Nutzungsvereinbarungen (nach dem Lesen natürlich!) abzunicken. Es folgt eine geführte/automatisierte Installation, die selbsterklärend ist. Viel Spaß!